„Am Spiegel des Teichs“
In seinem Vortrag „Am Spiegel des Teichs“ untersucht Oliver Ruppel das narzisstische Prinzip als zentrale Dynamik menschlicher Entfremdung.
Er zeigt, wie der Mensch – getrieben von Schock, Angst und Selbstbeobachtung – Symbole, Ideologien und Techniken erschafft, um das Leben beherrschbar zu machen, dabei jedoch das Lebendige selbst verdrängt.
So entsteht eine Kultur der Spaltung: zwischen Körper und Geist, Natur und Symbol, Fühlen und Funktionieren.
Im Spiegel der Mythologie von Narziss und Echo eröffnet Ruppel einen tiefen Blick in die seelischen Dimensionen von Schuld und Scham – und auf die Möglichkeit, durch Bewusstwerdung und Verkörperung erneut in Resonanz mit dem Leben zu treten.
Kurzbiographie
Oliver Ruppel führt seit 34 Jahren eine Praxis für Psychotherapie, er ist Autor, Podcaster, therapeutischer Ausbilder und Entwickler der CTW-Hypnosetherapie.
